GuttenPlag

20. Februar 2011, 23:14

Das is jetzt aber langsam schon bisschen krass …

„Plagiate“ auf 270 von 393 relevanten Seiten.

Ich mein, es ist ne Dissertation, eine wissenschaftliche Arbeit, die beweisen soll, dass der Verfasser selbständig wissenschaftlich arbeiten kann und kein Schulaufsatz. Eine Dissertation, die wie alle anderen veröffentlicht werden muss.

Wenn er das Ding selbst geschrieben/zusammenkopiert hat, hätte ihm doch klar gewesen sein müssen, dass das Ding hochgehen kann wie ein Pulverfass, wenn mal jemand nen ernsthaften Blick reinwirft, ob nun von wissenschaftlichem oder politischem Interesse motiviert?

Ich mein von diesem ganzen Textanalyse-Software-Firlefanz, den es da gibt, mal abgesehen … Jeder Student im zweiten Semester weiß doch, dass man das „geklaute“ Zeug wenigstens so umformulieren/abwandeln muss, dass die Profs. die Quelle nicht schon durch simples Abtippen und Suchen in Google finden?!

Also wenigstens dafür gehört der Doktortitel ja eigentlich aberkannt. ;->

Business models …

28. September 2010, 13:59

„It’s not managers who select successful business models - it’s customers!“

[Alexander Osterwalder, @business_design]

Das stimmt dann wohl mal.

Initiative Pro Netzneutralität

13. August 2010, 13:59

Es mag sinnvolle Nuancen von Netzneutralität geben.

Wenn man die Blind- und Sturheit der im letzten Jahrhundert hängengebliebenen Manager sieht, mag man aber vielleicht doch die Initiative Pro Netzneutralität unterstützen (durch die eigene „Unterschrift“):

http://pro-netzneutralitaet.de/#comment-7490

bzw. http://pro-netzneutralitaet.de/

Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Einfachheit der dem Internet zu Grunde liegenden (oft jahrzehnte- und damit für den IT-Bereich steinalten) Protokolle Netzneutralität in einem großen Umfang implizieren und den „Erfolg“ des Internets bedingt haben! Das Internet als P2P-Medium (n:m) ist mit einem Medium wie dem Fernsehen (1:n) funktional nicht vergleichbar. Es lässt sich auch mit noch so „intelligenten“ NGNs nicht zentral planen und jeder dahingehende Versuch wird früher oder später enden wie das Prinzip der Planwirtschaft. Statt Missverständnisse und Fehleinschätzungen zu kultivieren und die Gängelei ihrer Kunden mit großem Aufwand zu planen, sollten die Netzbetreiber ihre Geschäftsmodelle für das 21. Jahrhundert adaptieren. Im Sinne aller Stakeholder wären dabei die Energien besser investiert.

Wo ist von der Leyens coole Karte?

9. August 2010, 11:27

Heute mal:

Ein schlechter Witz.

„Das von der Arbeitsministerin [Ursula von der Leyen] gepriesene Gutschein-Modell für arme Kinder kennt in Schweden gar niemand - nicht mal die zuständigen Behörden. Dabei soll es das Modell schon seit zehn Jahren geben.“

Auch beim Bundesarbeitsministerium weiß keiner Bescheid. „Es seien zwar Experten im Haus gewesen, die zum Thema gesprochen hätten“. Was die erzählt haben, weiß aber niemand, der letzten Freitag noch erreichbar war.

Hauptsache, es ist was mit Chipkarten und „online“ dabei. Das hört sich doch eigentlich immer toll an.

<sarkasmus>Ich frage mich, ob ein Intelligenztest bei Spitzenpolitikern nicht eine sinnvolle Zugangsvoraussetzung wäre. Man könnte Leute von wichtigen Ämtern ausschließen, bei denen es für mehr als naive Luftschlösser nicht reicht. Könnte aber sein, dass eine solche Regelung mit Artikel 3, Satz 3b des GG nicht konform ist.</sarkasmus>

Polish Hand Magic oder warum mathematische Beweise emotional einfach nicht einleuchtend sind

23. Juni 2010, 0:19


Polish Hand Magic